11.06.2008

Tag 5 – Meine Kleinen wachsen weiter

So langsam schwindet die rosa Farbe meiner Kleinen, denn ihr weißes Fell bahnt sich seinen Weg. Nachts sind die Kleinen ziemlich laut und nervig. Ständig schreien sie nach meiner Milch und streiten sich um die „beste Zitze“. Dabei sind all meine Zitzen gut und bei 6 Jungen ist eigentlich auch für jeden eine frei. Ich versteh sie da einfach nicht. Futterneid unter Geschwistern… Immer muss man haben, was ein anderer gerade hat… Ja ja…

Ich kann auch kaum noch in Ruhe den Auslauf mit Frauchen genießen, den ich noch immer von Bart getrennt verbringen muss. Frauchen merkt meine Unruhe oftmals und bringt mich dann zurück zum Käfig. Das hilft natürlich nicht wirklich, wenn es darum geht, sich anzunähern und zutraulicher zu werden. Ihre Angst und Zurückhaltung kann ich auch deutlich spüren. Auch wenn sie sich die größte Mühe gibt, offen und positiv gestimmt an mich heranzutreten.

09.06.2008

Tag 3 – Der Käfigumzug

Heute hat Frauchen unsere Käfige gewechselt. Bart ist nun in meinen kleinen umgezogen und ich durfte mit den 6 Winzlingen in den größeren umziehen. Ich hoffen nur, dass Bart mir das verzeiht und versteht, dass wir zu sechst in dem kleinen keinen Platz haben würden… 🙁

Aber zum Glück hat Frauchen auch angekündigt, dass unser neues Heim schon in Arbeit ist. Als Bart eingezogen war, hatte sie die Bestellung aufgegeben. Wir sind gespannt, was für ein Käfig auf uns wartet, der solch lange Wartezeiten hat. Das muss einfach was Gutes sein!

08.06.2008

Tag 2 – Farbschlag

Heute konnte ich bereits einen Blick darauf werfen, welche Fellzeichnungen unter den Kleinen vorherrschen. Es scheinen alles komplett Hoodeds zu werden. Wobei es scheinbar 2 kleine interessante Ausnahmen gibt. Eins der Kleinen sieht aus, als wenn es ein Blazed werden wollen würde und ein anderes, als wenn es neben dem Strich auf dem Rücken noch einen weiteren Strich vom Rücken zum Bein haben wird. Wir sind alle gespannt. Frauchen hat sich in 3 süße Ratzeln verguckt, aber sie weiß leider genau, dass sie diese nicht behalten darf, selbst wenn es Mädels wären. Das macht sie traurig, aber dann erinnere ich sie immer daran, dass sie unser Leben verschönert und immerhin die Erlaubnis hat, Bart und mich aufzunehmen. Das ist ein Anfang. Das freut sie dann immer :).

Allerdings habe ich auch so meine Launen. Ich bin nervös, wenn Frauchen die Stelle um mein Nest sauber macht und als sie gar nicht damit rechnete, weil sie auch eigentlich gar nicht in meinem Käfig war, sondern daneben gerade Küchenrolle einsammelte, biss ich zu und verbiss mich in ihrem Finger. Hinterher tat mir das richtig leid, aber ihr Blick verriet mir, dass sie es verstanden hatte und nicht böse sei. Auch Bart habe ich durch das Gitter schon angegiftet und ihn angeschniept.


07.06.2008

Tag 1 – Es sind genau 6 Junge

So, nun wurde mir unter das Dach geschaut. Darin befanden sich 6 Junge. Alle ringsrum freuten sich, denn die 6 Kleinen waren alle munter, lebendig und wohlauf. Auch ich war wohlauf, obwohl die Geburt doch recht anstrengend war. Als kleine Entspannung und Abwechslung kroch ich zu Frauchen auf den Arm und ließ mich kurz streicheln. Aber meine innere Unruhe ließ mich wieder zu meinen Jungen gehen.

Den kleinen „Nacktmulch-Haufen“ werde ich hoffentlich gut im Griff haben ^^


06.06.2008

Tag 0 – Die Geburt

Am Vormittag habe ich mit dem Nestbau begonnen. Das sonst leere Häuschen wurde von jetzt auf dann komplett mit aller Streu dicht gemacht. Jetzt gibt es für mein Frauchen und Herrchen keinen Zweifel mehr – ich bin schwanger…

Dabei habe ich mir die letzten 3 Wochen so viel Mühe gegeben, es zu verheimlichen, aus Angst, dass ich dann doch wieder ins Tierheim abgeschoben werde.

Aber jetzt wurde es Zeit. Ich spürte, dass ich meine Jungen bald zur Welt bringen würde, also brauchte ich das Nest.

Am späteren Abend, als Frauchen zum Konzert war, habe ich meine Jungen zur Welt gebracht. Wieviel es sind, wissen meine Besitzer noch nicht genau. Frauchen hat zwar das Fiepen gehört, als sie in der Nacht heim kam und auch einen kleinen Blick in das Häuschen gewagt, aber sicher konnte sie nicht sein.

Ich lass sie morgen mal meine Kleinen betrachten.